Montag, 26. Dezember 2016

Premium Test - 4K LCD TV LG 55UH770V

ACHTUNG – Umfangreiche Rezension – Wer‘s eilig hat liest das Fazit ganz unten!

VORWORT

Nachdem ich seit über einem Jahr mit einer TV Neuanschaffung liebäugle, habe ich mich heuer durchgerungen endlich zuzuschlagen. Geräte mit UHD und HDR sind im Vergleich zum Anfang des Jahres deutlich günstiger geworden und nun sollte die 9 Jahre alte Toschiba-Kiste eindlich ausgetauscht werden.

Warum der UH770?
Ich hatte LG und Panasonic schon letztes Jahr am Radar, daher kamen deren Geräte wieder in die engere Wahl. Erst habe ich mir den 58DXW734* von Panasonic geholt, war mit dem aber nicht vollends zufrieden und habe leider ein Clouding-Exemplar erwischt (bei Panasonic läuft übrigens noch bis 08.01.2017 eine Cashback Aktion).
Der Zweite Versuch war eben der LG 55UH770* mit IPS Panel, den ich mir beim örtlichen Fachhändler geholt habe. Natürlich mit vorab Online-Bestellung, da ich die 14 Tage Rückgaberecht bei TVs unbedingt empfehle! Denn leider ist die Qualitätssicherung bei LCD TVs immer ein großes Fragezzeichen. Und für über 1000€ stell ich mir kein Montagsgerät mit furchtbaren Display-Fehlern über mehrere Jahre ins Wohnzimmer (Clouding, Banding, DSE und wie sie alle heißen).
Die zwei Hauptvorteile die für den UH770 als Ersatz für den Panasonic sprechen sind das IPS Display wegen Seiner Blickwinkelstabilität und die doppelte Frequenz (120Hz).

Zu den einzelnen Punkten:

OPTIK UND HAPTIK
Der schlanke UHD-Fernseher sieht super aus. Keine Frage. Der hellgraue Metallrahmen wertet das ansonsten natürlich aus Kunststoff bestehende Gerät optisch deutlich auf. An der Rückseite befindet sich eine Abdeckung für die Fußmontage, die aber mit einem schnellen Handgriff entfernt ist.
Die Anschlüsse selbst haben keine Abdeckung, sind aber sehr flach in das schlanke Design des TVs eingearbeitet. An der Unterseite befinden sich ein paar Knöpfe zur groben Steuerung des TVs.
Der LG hat nur einen sehr breiten Standfuß. Dieser hat ein ansprechendes Design, ist aber aufgrund seiner Breite nicht für schlanke Phonomöbel gedacht. Wir haben ein eher kleines Kasterl, aber auch hier geht es sich aus. Später werden wir das Gerät dann ohnehin statt unserem alten Toschiba an die Wand hängen.


FERNBEDIENUNG UND BETRIEBSSYSTEM (WebOS)
Die schwarze Fernbedienung sieht im Vergleich zur grauen Fernsteuerung des Panasonic etwas edler aus, sie bedient sich sauber, die Tasten haben einen guten Druckpunkt. Die Mauszeiger Funktion ist natürlich DAS Feature und ist auch sehr praktisch. Trotzdem fand ich die Anordnung der Tasten und das Zusammenspiel zwischen Fernsteuerung und OS beim Panasonic etwas stimmiger.
Der TV startet sehr flott in das WebOS Betriebssystem. Ich habe es nicht gemessen, aber es dauert sicher nicht länger als 10 Sekunden.
Beim ersten Starten des TVs muss man Länder- und Sprachinfos einstellen und kann sich gleich mit dem Internet verbinden (WLAN oder LAN). Soweit so praktisch.
Das WebOS selbst bedient sich ebenfalls recht einfach und hat auch gleich ein Update angeboten und heruntergeladen.
Das eingeben von Text (zB. Email & Passwort bei Netflix) ist danke Mauszeiger deutlich einfacher, als wenn man sich mit dem Steuerkreuz durchackern muss. Trotzdem werde ich in naher Zukunft eine BT-Tastatur anschließen und testen ob der Fernseher damit zurecht kommt.
Die Fernbedienung hat auch ein eingebautes Mikro. Nach drei missglückten Spracheingaben beim Suchfeld auf Youtube, habe ich aber für mich beschlossen diese Funktion nicht so häufig zu nutzen.

Web OS Home Menü
 

Die für mich wichtigen Apps Netflix und Amazon sind vorinstalliert und arbeiten schnell und ohne Probleme auch in 4K (entsprechende Internetgeschwindigkeit vorausgesetzt). Youtube musste ich mir im LG Store holen. Auch die TVThek von ORF habe ich dort gleich entdeckt und installiert.


SOUND AUS DER KISTE
Natürlich hat der LGTV auch eigene Boxen von Harman Kardon integriert. Ich kann dazu nicht allzu viel sagen, da ich einen AV Receiver mit 5.1 Boxen nutze. Einige Male hatte ich auch die integrierte Box im Betrieb, im Vergleich zum 5.1 Standboxen-Set sind diese natürlich um Welten hinterher. Wer aber keinen Wert auf satten Klang legt wird damit durchaus zufrieden sein.

Zum Audio Return Channel kann ich noch was sagen:
Der ARC Kanal (Audio Return Channel) des TVs liegt auf HDMI2. Diese Funktion muss man im Menü dann einfach nur aktivieren und schon läuft der Sound über den AV-Receiver zurück ins Klangsystem . Im Receiver war das Setting ungleich schwerer zu finden. Egal ob Youtube, Netflix oder Amazon, alles klappt problemlos und lippensynchron, ohne diesbezüglich besondere Einstellungen vorgenommen zu haben. Durch das Update des WebOS hat sich dieses Setting aber wieder umgestellt. Ich musste es also wieder reaktivieren.


Standfußbefestigung

Nun zur Königskategorie:

DAS PANEL UND DIE BILDQUALITÄT
>> Spiegeleffekt <<
Das Panel spiegelt relativ stark. Wir haben ein Fenster hinter der Couch und müssen unter Tags die Rollo herunterlassen. Gerade bei dunklen Bildern ist der Effekt natürlich höher. Das „Problem“ haben aber fast alle neuen LCDs. Und ich bin mir nicht sicher ob es noch matte Displays zu kaufen gibt. Unser Toschiba hat noch eines.

>> Panelfrequenz <<

Der TV arbeitet mit einem IPS-Panel welches eine Refresh-Rate von 120Hz (nativ) hat.
Damit bin ich sehr zufrieden. Ich konnte keine negativen Bildeinflüsse feststellen.

Das Setting „True Motion“ macht Bewegtbilder noch flüssiger. Wobei sich dadurch in den Presets sofort der Soap-Opera Effekt einstellt. Es gibt ein „Benutzer“ Setting unter „True Motion“ bei dem man zwei Werte zwischen 1-10 einstellen kann. Hier konnte ich mit 3 auf beiden Leisten ein sehr gutes Ergebnis finden. So greift der Effekt, aber man sieh nicht ständig „GZSZ“. ;)

>> Farben und Schwarzwert <<
Der Schwarzwert ist ehrlich gesagt nicht mein Hauptkriterium und ich kann mit sehr dunklem Grau auch gut leben, so lange es homogen ist. Der LG kommt mit dem Schwarzwert im Vergleich zum Panasonic mit VA-Panel nicht ran, aber ich bin trotzdem sehr zufrieden damit.
Die Farben des Bildschirms sind top. Der TV bietet mehrere Presets, die aber nicht alle manuell abgeändert werden können. Es gibt aber zwei Experten-Presets die man nach Lust und Laune verändern kann. Zu diesem TV gibt es im Netz auch sehr viele Vorbild-Settings, die man sich hernehmen kann, wenn man selbst keinen Tau hat.

 

Spielt man HDR Material ab (zB. Dolby Vision auf Netflix) verändern sich die Einstellungsmöglichkeiten. Hier muss man dann nochmal separat justieren, wie man es gerne hätte.

Was mich gleich zum nächsten Thema bringt…

>> Upscaling <<
Wir sitzen ca. 2,30m vom Bildschirm entfernt. Für Full HD kein Problem, für 4K freilich schon gar nicht. TV Sender in HD (720i/p) sehen auch noch vergleichsweise gut aus. SD Sender sind keine wirkliche Augenfreude mehr. Der Fernseher liefert aber ein gutes Ergebnis. Für SD Inhalte hab ich mich auch dazu durchgerungen das „True Motion“ etwas stärker einzustellen, da es der Bildqualität zu Gute kommt. Auch da habe ich dafür die Rauschunterdrückung aktiviert.

>> Blickwinkelstabilität <<

IPS-Panele sind für die hohe Blickwinkelstabilität bekannt. Das war mit ein Grund warum ich nach dem VA-Panasonic doch noch ein IPS-Panel probieren wollte. Denn unsere Couch ist recht breit und beim VA-Panel hatte ich hier schon Kontrasteinbußen an den Kanten.
Mit dem LG bin ich diesbezüglich sehr happy.

>> Clouding , Dirty Screen Effect, Banding, Artefakte<<

Lucky me! Der LG hat kein Clouding und nur minimalstes Banding bei Testbildern, was mir bei Bewegtbildern aber noch nicht aufgefallen ist und bisher sind mir keine Artefakte untergekommen. DSE ist mir erst nach mehreren Tagen aufgefallen. Hält sich aber in Grenzen.

DSE/Banding ersichtlich

>>Local Dimming<<
Und hier ist der Punkt, der mich beim LG dazu bringt mich dezent auf der Stirn zu kratzen. Das Local Dimming ist extrem präsent. Eine LED Leiste unten beleuchtet die Bereiche in 6 Teilsegmenten bei Bedarf. Das macht der UH770 aber so intensiv, dass es während der Bedienung in den Menüs oder in Filmen bei Szenenwechseln fast schon nervt.

Beispiel 1: Man schaut ORF 1 HD bei dem links oben das ORF Logo in weiß leuchtet. So lange ein Film läuft merkt man von Local Dimming (bei uns auf „Niedrig“) nicht viel. Blendet eine Szene nun aber in schwarz, wird alles schwarz, bis auf das ORF Logo natürlich. Nun ist das linkeste der 6 Segmente durch Local Dimming dezent erhellt (also das linke Sechstel des Bildschirms von unten bis oben) und der Rest schwarz. Wirkt irgendwie komisch, auch wenns eigentlich egal ist.

2. Beispiel:
Ich starte Netflix und die App lädt. Sprich, der Netflix Schriftzug auf dunklem Hintergrund scheint auf und das rote Kreisel in der Mitte dreht sich. Durch die Drehung und die sich immer ändernde Helligkeit in diesem Bereich (wenn auch nur minimal) flackert das dritte Dimming-Sement von links immer leicht auf.

Das ist Jammern auf hohem Niveau. Man kann das Dimming auch abschalten. Vermutlich würde ich es in Filmen nicht einmal vermissen.

 
Local Dimming

FUNKTIONSUMFANG
Hier kann ich leider nur von den angebotenen Features des TVs sprechen, da ich bisher nur HDMI Eingänge und die Apps (zB. Netflix) als Zuspieler genutzt habe. Die Tuner, USB-Recording und einige andere Funktionen habe ich noch nicht genutzt, werde ich in Zukunft aber! Die Austattung des TVs ist gut. Leider hat das Gerät keine Twin-Tuner, so wie es der Panasonic gehabt hätte. Aber am Ende ist mir das Bild dann doch wichtiger.

FAZIT
In aller Kürze…

VERARBEITUNG (5/5):
+ Top! Design und Funktionsumfang überzeugen.

BETRIEBSSYSTEM (4/5):
+ Aus meiner Sicht passabel aufgebautes OS. Im Vergleich gefiele mit das Firefox OS von Panasonic aber einen Tick besser.

BEDIENBARKEIT/REMOTE (4/5):
+ Bietet eine klassische Bedienung durch Steuerkreuz und Buttons…
+ … und coolem Mauszeiger dank Magic-Remote.
~ Eingebautes Mikro in der Fernsteuerung hat mich noch nicht überzeugt.

TON (3/5):
~ Ist OK, für mich aber vernachlässigbar.

BILDQUALITÄT/PANEL (4/5):
+ Gutes und flüssiges Bild dank 120Hz Panel
+ Breites Farbenspektrum und reichlich Einstellungsmöglichkeiten in den Experten-Settings
+ Sehr gute Blickwinkelstabilität dank IPS-Panel
+ Glück im Clouding-Roulette, mein Gerät hat keinerlei Lichthöfe
~ Schwarzwert aus meiner Sicht für ein IPS in Ordnung
~ minimales Banding (nur bei Testbildern)
~ Panel spiegelt stark
~ Spezielles Local Dimming, das aber Ausschaltbar ist
~ Preset-Bildeinstellungen eher nicht so prickelnd
- Leichtes DSE (Dirty Screen Effect), im normalen TV Betrieb selten ersichtlich

Gesamtwertung: 20durch5 = 4,0

WAS NOCH ZU SAGEN IST
Auf was man bei einem TV am meisten Wert legt ist jedem selbst überlassen. Für mich sind eingebaute Boxen (auch wenn von Harman Kardon) einfach zu schwachbrüstig. Ich bin eben besseres gewöhnt. Da ich aber ein 5.1 Boxenset nutze ist dieser Punkt ohnehin vernachlässigbar.
Für mich ist eine zukunftssichere Technik wichtig und ein tadelloses Bild bei dem ich mich nicht über minderwertige Qualitätsarbeit ärgern muss.
Dieser LG-TV schafft das für mich. Auch wenn hier natürlich das Clouding-Roulette glücklich ausgefallen ist. Obwohl bei Amazon doch deutlich günstiger, habe ich den Fernseher nicht bei Amazon bestellt, weil ich mir nicht ganz sicher war ob ich dann Nachteile aufgrund der Modellunterschiede habe (DE und AT haben unterschiedliche Modellnummern; 7709 ; 770V).
Ich bin jedenfalls froh mit dem 55UH770V einen für uns passenden TV gefunden zu haben und kann diesen guten Gewissens weiterempfehlen.

WERTUNG

4 von 5 blickwinkelstabile Wunderwuzzis

Wenn euch der Bericht gefallen hat, würde ich mich freuen wenn Ihr mich unterstützt und meine Rezension zu diesem Produkt auf Amazon als "hilfreich" markiert. Nutzt dazu gleich folgenden Link zum Produkt, lasst euch die Rezensionen anzeigen (neueste zuerst) und klickt bei Wunderwuzzi auf "nützlich" bzw. "hilfreich". Vielen Dank!

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Sonntag, 25. Dezember 2016

Premium Test - 4K LCD TV Panasonic 58DXW734

ACHTUNG – Umfangreiche Rezension – Wer‘s eilig hat liest das Fazit ganz unten!

VORWORT
Nachdem ich seit über einem Jahr mit einer TV Neuanschaffung liebäugle, habe ich mich heuer durchgerungen endlich zuzuschlagen. Geräte mit UHD und HDR sind im Vergleich zum Anfang des Jahres deutlich günstiger geworden und nun sollte die 9 Jahre alte Toschiba-Kiste eindlich ausgetauscht werden.

Warum der DXW734?
Ich hatte Panasonic schon letztes Jahr am Radar, daher kamen deren Geräte wieder in die engere Wahl. Schlussendlich hat mich die Cashback-Aktion (läuft übrigens noch bis 08.01.2017) von Panasonic überzeugt jetzt zuzugreifen. Da ich kein 3D brauche und die Ausstattung des 734 großartig ist, habe ich mich für diesen entschieden. Vor allem der Twin Tuner und die Größe von 58 Zoll hat mich extrem gelockt. Dass das Gerät nur ein 60Hz Panel hat und ein wenig blickwinkelstabiles VA-Panel verbaut ist, hat mich erst nicht abgeschreckt. Dazu später mehr.

Zu den einzelnen Punkten:

OPTIK UND HAPTIK
Der schlanke UHD-Fernseher sieht toll aus. Keine Frage. Der Metallrahmen wertet das ansonsten natürlich aus Kunststoff bestehende Gerät optisch deutlich auf. An der Rückseite befinden sich zwei Abdeckungen für alle Anschlüsse, die aber mit einem schnellen Handgriff entfernt sind. An der rechten Seite befinden sich ein paar Knöpfe zur groben Steuerung des TVs.
Die beiden Standfüße lassen sich nach Wunsch innen oder ganz außen montieren. Je nachdem wieviel Platz man hat. Somit kann der TV auch auf Phonomöbel aufgestellt werden, die weniger breit sind als das Gehäuse des TVs.



FERNBEDIENUNG UND BETRIEBSSYSTEM (FIREFOX OS)
Die graue Fernbedienung sieht zwar nach 08/15 aus und spricht mich in grau auch nicht sonderlich an, sie bedient sich aber sehr einfach und intuitiv. Die Tasten sind alle an der richtigen Stelle. Das mag jeder etwas anders empfinden, aber ich war bisher nur ähnlich gebaute Fernbedienungen gewohnt.
Der TV startet sehr flott in das Firefox OS Betriebssystem. Ich habe es nicht gemessen, aber es dauert sicher nicht länger als 20 Sekunden.
Beim ersten Starten des TVs muss man Länder- und Sprachinfos einstellen, kann sich gleich mit dem Internet verbinden und bekommt eine kleine Mini-Einschulung. Soweit so praktisch.
Das Firefox OS selbst bedient sich ebenfalls recht einfach. Einzig das eingeben von Text (zB. Email & Passwort bei Netflix) ist ein K(r)ampf. Man hat damit auch auf Youtube oder dem integrierten Firefox Browser keine rechte Freude. Hier muss man sich eindeutig eine Tastatur zulegen (was ich aber nicht ausprobiert habe! – ich kann also nichts zur Kompatibilität sagen).
Im Vergleich zu WebOS von LG empfand ich das Firefox OS an sich etwas angenehmer zu bedienen.

Die wichtigstens Apps (für mich Youtube, Netflix und Amazon) sind vorinstalliert und arbeiten schnell und ohne Probleme auch in 4K (entsprechende Internetgeschwindigkeit vorausgesetzt).


SOUND AUS DER KISTE
Natürlich hat der Panasonic TV auch eigene Boxen integriert. Ich kann dazu nicht allzu viel sagen, da ich einen AV Receiver mit 5.1 Boxen nutze. Kurz hatte ich auch die integrierte Box im Betrieb, im Vergleich zum 5.1 Standboxen-Set sind diese natürlich um Welten hinterher. Wer aber keinen Wert auf satten Klang legt wird damit zufrieden sein.

Aber wenigstens dazu kann ich etwas sagen:
Der ARC Kanal (Audio Return Channel) des TVs liegt auf HDMI2. Diese Funktion muss man im Menü dann einfach nur aktivieren und schon läuft der Sound über den AV-Receiver zurück ins Klangsystem . Im Receiver war das Setting ungleich schwerer zu finden. Egal ob Youtube, Netflix oder Amazon, alles klappt problemlos und lippensynchron, ohne diesbezüglich besondere Einstellungen vorgenommen zu haben.

Nun zur Königskategorie:

DAS PANEL UND DIE BILDQUALITÄT
>> Spiegeleffekt <<
Das Panel spiegelt relativ stark. Wir haben ein Fenster hinter der Couch und müssen unter Tags die Rollo herunterlassen. Gerade bei dunklen Bildern ist der Effekt natürlich höher. Das „Problem“ haben aber fast alle neuen LCDs. Und ich bin mir nicht sicher ob es noch matte Displays zu kaufen gibt.

>> Panelfrequenz <<
Der TV arbeitet mit einem VA-Panel welches eine Refresh-Rate von 60Hz (nativ) hat. Im Netz werden unterschiedliche Zahlen diesbezüglich angegeben. Selbst beim Elektrofachmarkt habe ich den Verkäufer befragt, welcher mir gesagt hat, der TV hätte definitiv 100Hz. In Wirklichkeit dürfte tatsächlich erst der nächsthöhere DXW784 echte 100Hz (nativ) haben.

Wie ich auf diese Zahl komme? Egal welchen Zuspieler ich verwendet habe, der TV hat nie mehr als 60Hz angezeigt.
Um das Ganze aber etwas zu relativieren: Trotz „nur“ 60Hz konnte ich keine negativen Bildeinflüsse feststellen. Settings wie „True Motion“ oder „IFC“ (Intelligent Frame Creation) machen Bewegtbilder noch flüssiger. Wobei sich durch IFC sofort der Soap-Opera Effekt einstellt. Dieses Setting würde ich allerhöchstens auf „Niedrig“ empfehlen. Außer dieser Effekt stört euch nicht.

>> Farben und Schwarzwert <<
Ein Grund warum mich der DXW734 angesprochen hat war auch das VA-Panel und dessen Schwarzwert. Und dieser ist tatsächlich sehr gut. Ehrlich gesagt ist das jetzt nicht mein Hauptkriterium und ich kann mit sehr dunklem Grau auch gut leben, so lange es homogen ist, aber dieser TV ist in Sachen Schwarzdarstellung wirklich beachtlich gut!
Die Farben des Bildschirms sind ebenfalls top. Der TV bietet mehrere Presets, die auch manuell abgeändert werden können. Das Preset „True Cinema“ gefällt gut. Ich selbst habe das Bild aber noch etwas dunkler gemacht. Wer sich die Äuglein einhauen möchte schaut auf „Dynamik“, welches Farb- und Kontrastmäßig an einem LSD-Trip gleichkommt. :P


Nur eines ist mir aufgefallen: Egal wie ich das Bild eingestellt habe, Grautöne erschienen immer etwas verwaschen (zB. Schatten in den Gesichtern der Darsteller oder dunkle Mäntel). Dies kam aber nur bei Inhalten vor, die weniger als 1080p hatten.
Ich kann mir nicht erklären woran es liegt. Womöglich hat es etwas mit dem Upscaling zu tun?!

Was mich gleich zum nächsten Thema bringt…

>> Upscaling <<

Wir sitzen ca. 2,30m vom Bildschirm entfernt. Für Full HD kein Problem, für 4K freilich schon gar nicht. TV Sender in HD (720i/p) sehen auch noch vergleichsweise gut aus. SD Sender sind keine wirkliche Augenfreude mehr. Der Fernseher macht aber das Beste daraus! Danke Panasonic!




>> Blickwinkelstabilität <<
Wie sich herausstellte ist zwar der Schwarzwert ein positives Kriterium, die geringe Blickwinkelstabilität hingegen ein eher negativer Punkt. Wie oben erwähnt sitzen wir 2,30m vom Bildschirm entfernt. Wenn ich mittig sitze, bemerke ich an den Kanten links und rechts bereits leichte Kontrasteinbußen. Schade, wir müssten noch etwas weiter weg sitzen, um dieses Problem zu eliminieren – das ist uns aber nicht möglich.
Sitze ich am äußeren Rand unserer Couch (ca. 2,20m breite), macht das Bild leider gar keinen Spaß mehr.



>> Clouding , DSE, Banding<<
> Clouding:
Leider auch Ende 2016 bei LCDs noch immer ein Thema. Und leider bei dem Panasonic DXW734 den ich erhalten habe eine mittlere Katastrophe. An allen Ecken deutliches Clouding, welches in dunklen Räumen nicht wegzudiskutieren ist. Die Lichthöfe lassen sich durch das reduzieren der Hintergrundbeleuchtung zwar abschwächen, aber leider nicht komplett ausmerzen. Eine Variante das Clouding unsichtbar zu machen ist, die Panelhelligkeit um ca. 5-10 Punkte zu erhöhen. Das hat zwei Nachteile: 1. Der gute Schwarzwert ist dahin. 2. Aus vier Clouding-Flächen werden zwei homogene, hellere Flächen an der linken und rechten Seite. Auch nicht das Gelbe vom Ei.
Bei meinen Bildern seht ihr zwei unterschiedliche Anwendungen, wo das Clouding deutlich auffällt.


> Banding:
Ist mir nur minimal bei Testbildern aufgefallen, aber niemals bei Bewegtbildern.

> DSE und etwaige Artefakte:
Nicht vorhanden/Nicht aufgefallen.

>>Local Dimming<<
Er kanns, angeblich. Aber ganz ehrlich. Es ist mir weder positiv noch negativ aufgefallen. Es dürfte sich bei dem Gerät um eine einzige LED Leiste unten handeln, die die Bereiche in (wahrscheinlich) maximal 8 Segmenten aufteilt und bei Bedarf aufhellt.

FUNKTIONSUMFANG
Hier kann ich leider nur von den angebotenen Features des TVs sprechen, da ich bisher nur HDMI Eingänge, die Apps (zB. Netflix) und USB als Zuspieler genutzt habe. Die Tuner, USB-Recording und einige andere Funktionen habe ich noch nicht genutzt. Die Austattung des TVs ist jedenfalls top und sucht seinesgleichen. Vor allem Twin Tuner findet man in der Preisklasse nur bei sehr wenigen Geräten.

  

FAZIT
In aller Kürze… oder so kurz es eben geht ;).

VERARBEITUNG (5/5):
+ Top! Design und Funktionsumfang überzeugen.

BETRIEBSSYSTEM (5/5):
+ Aus meiner Sicht gut aufgebautes OS und praktische sowie schnell erlernte Menüführung.

BEDIENBARKEIT/REMOTE (4/5):
+ Standard, alles sehr nett…
- … außer die „On-Screen-Tastatur“ Fummelei.

TON (3/5):
~ Ist OK, für mich aber vernachlässigbar.

BILDQUALITÄT/PANEL (4/5):
+ Top Schwarzwert
+ Trotz nur „60Hz“ sehr gute Wiederholrate
+ Breites Farbenspektrum und reichlich Einstellungsmöglichkeiten
+ Preset „True Cinema“ sehr gut
+ Kein DSE (Dirty Screen Effekt)
~ Blickwinkelstabilität eher nicht so prickelnd
~ Unerklärlich verwaschene Grautöne bei Content kleiner 1080p
~ minimales Banding (nur bei Testbildern)
~ Panel spiegelt stark
- starkes Clouding bei meinem Gerät (Pech im immerwährenden Clouding-Roulette)

Gesamtwertung: 21durch5 = 4,2

(in meiner Wertung ignoriere ich das Clouding Problem, da das „Clouding-Roulette“ bei jedem LCD TV jedes Herstellers zuschlagen kann!)

WAS NOCH ZU SAGEN IST
Aus meiner Sicht ist dies ein TOP Gerät zu einem Spitzenpreis. Leider aber ist der Sitzabstand bei uns zu gering. Das Problem liegt aber nicht bei der Auflösung, sondern am VA-Panel. Ich hätte mir nicht gedacht, dass die Blickwinkelstabilität so gering ist. Dennoch wäre dies jetzt kein No-Go-Stolperstein gewesen, da auch viele Vorteile für den DXW734 sprechen. Am Ende habe ich das Gerät aber zurückgeschickt, da ich das Clouding nicht „ausblenden“ konnte. Bei einem Gerät um ca. €1200 möchte ich im besten Fall über Jahre voll zufrieden sein und mich nicht ständig über Wolken in dunklen Bildbereichen ärgern müssen. Da ich gerne dunkle und düstere Filme schaue käme dies leider häufiger vor.

Meine Alternative:
Nach dem Panasonic 58DXW734 habe ich mir einen LG55UH770V* (bzw. LG55UH7709*) um €1099 mit IPS Panel - welches deutlich blickwinkelstabiler ist als ein VA-Panel - bei einem Fachhändler in der Nähe geholt. Auch hier haben einige User über Clouding beschwert. Doch diesmal hatte ich Glück im Clouding-Roulette und ein Gerät gänzlich ohne Clouding erhalten. Mehr dazu lest ihr in der entsprechenden Rezension.

WERTUNG

4 von 5 schwarzdarstellerische Wunderwuzzis

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Mittwoch, 26. Oktober 2016

Review - Action CAM FullHD und 4K (TecTecTect XPRO3)

Ich habe ja bereits die Vorgängerversion dieser Cam geteset und nun auch die XPRO3 testen können.
Hier mein Ergebnis...

LIEFERUMFANG
Die Cam kommt mit einer Vielzahl Zubehör ins Haus. Einige Kleinteile, wie Klebebefestigungen, die klassische und dichte Kamera-Hülle, Lenkerbefetigung udg. liegen schon bei. Jedenfalls schon mal mehr als bei der teuren Helden-Konkurrenz beiliegt.


OPTIK UND HAPTIK
Die Kamera gibt es in drei Farben. Meine ist schwarz und sieht sehr gut aus. Trotz des vergleichsweise günstigen Preises ist die Cam gut verarbeitet und weißt keine negativen Materialeigenschaften auf. Das Ding ist ca. genau so groß wie eine Hero3.
Bei anderen günstigen Modellen habe ich auch schon nicht optimal angepasste Gehäuse gesehen. Auch hier merkt man, dass die Cam im Gehäuse nicht optimal sitzt. Zwar ist alles dicht, aber beim betätigen der Tasten spürt man wie die Cam im Inneren etwas nachgibt.

AKKU
Den Akku möchte ich nur kurz erwähnen. Dieser hält nämlich deutlich über eine Stunden durch! Das ist deutlich länger als die 30min meiner GoPro Akkus (leider wahr!). Der Akku-Aus-und-Einbau ginge gut von der Hand - leider ist nur ein Akku bei dem Paket dabei!

VIDEO UND BILD QUALITÄT
Videos können in Full HD bei max. 60fps aufgenommen werden. Das ist deutlich schwächer als bei der teuren Konkurrenz. Trotzdem sind die Aufnahmen von Bildern und Videos durchaus herzeigbar. Die Qualität ist gut und die Farbtreue ist in Ordnung.
DIese Cam kann auch 2k@30fps und 4k@24fps - Zumindest 2k ist bei der Framerate noch gut. 4k und 24fps ist auch noch in Ordnung. Zumindest in der Theorie. Denn ich muss euch ehrlich sagen ich habe keine 4K TVs oder Bildschirme an denen ich den Output testen könnte.
Dafür kann man mit 720p feine 120fps aufnehmen!


MENÜ
Die Cam besitzt ein Display auf der Rückseite. Als alter GoPro User (ohne Display, da Hero3 gewöhnt) fand ich das schon sehr toll. Besonders die Menüführung empfand ich als wesentlich nutzerfreundlicher. Diese wird mit insgesamt 4 Tasten gesteuert und funktioniert sehr einfach - auch wenn sie die Tastenbelegung etwas eigenwillig gemacht haben. Denn im übergeordneten Menü wechselt man nicht mit den "Pfeiltasten" hin und her, sondern mit dem Einschaltknopf. Im tieferen Menü ist das dann wieder anders.

FAZIT
Ja, die Cam hat im direkten Vergleich zur Hero3 eigentlich keine Nachteile. Ganz im Gegenteil. Ich liste die Pros und Kontras nochmal zur Übersicht auf:
+ Preis
+ Display
+ Einfache Steuerung
+ Potenter Akku
+ 720p@120fps
+ 2k@30fps
+/- Full HD "nur" mit 60fps
+/- 4K@24fps - immerhin!
- Leider kein Ersatzakku dabei

Für wen ist die Cam gut zu gebrauchen?
Eigentlich ist diese Cam für alle Hobby-Sportfilmer uneingeschränkt zu empfehlen! Außer ihr wollt 4K Filmchen mit hohen Frame-Raten aufnehmen, dann müsst ihr deutlich tiefer in die Tasche greifen.
Außerdem praktisch für alle, die schon ne Menge GoPro-Zubehör zu Hause haben, sich aber keine Hero mehr leisten möchten.
Ich für meinen Teil werde sobald keine 450€ Action-CAM mehr anschaffen, wenn ich auch eine um 100-150€ haben kann.

WERTUNG

5 von 5 actionfilmende Wunderwuzzis

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Freitag, 16. September 2016

Review - 20W Bluetooth Lautsprächer (wasserfest) in schwarz

LIEFERUMFANG
Lautsprecher (21,8 x 9,2 x 8,4 cm / ca. 600 Gramm)
USB-MicroUSB-Ladekabel (ohne Netzteil)
Klinke-Klinke-Kabel
Betriebsanleitung (gut verständlich)
Mini-Karabiner

OPTIK UND HAPTIK

Der handliche und portable Lautsprecher besteht großteils aus Kunststoff und Metall. Optisch kann er sich jedenfalls sehen lassen! Das Schwarz-Silberne Design gefällt mir sehr gut.
Oben befinden sich vier Bedienknöpfe (Telefon, Plus, Minus, Ein/Aus). Damit kann die Musik per Bluetooth Verbindung teilweise gesteuert werden. Der AUX IN sowie der USB Anschluss befinden sich an einer anderen Seite unter einem spritzwassdichten Deckel.
Eine Gummilasche an der Seite des Schallspenders dient dazu ihn in der Dusche oder wie auch immer gewünscht mit Hilfe des beiliegenden Karabiners aufzuhängen.

SOUND

Das wichtigste bei diesem Gerät ist natürlich der Klang.
Dieser hat mich auf positiv überrascht. Klar, kann man von diesem Gerät zum gebotenen Preis keine Wunder erwarten, aber was der kompakte Lautsprecher hören lässt ist für seine Klasse wirklich gut.
Höhen als auch Tiefen werden im mittleren Lautstärkebereich angenehm wiedergegegeben. Die max. Lausttärke ist auch beachtlich, wobei man je lauter er wird, auch ein paar Abstriche in der Soundqualität machen muss. Dennoch für den Sound: Zwei Daumen hoch!

DIVERSE FEATURES
Die Verbindung mit dem Abspielgerät, sprich Smartphone oder Tablet, geht sehr einfach von statten.

Lautsprecher an - Bluetooth an - Pairing und los gehts. Der Klangspender verbindet sich automatisch mit bekannten Geräten, sobald eines in Reichweite kommt. Der lautstarke Musikmacher kann aber auch anders. Man kann auch ein Gerät direkt via Klinkenkabel mit ihm verbinden. Einen Einschub für Micro-SD Karten gibt es aber nicht.

Eine Freisprecheinrichtung hat er auch. Man versteht sein Gegenüber klar und deutlich. Leider muss man recht nahe ran gehen (weniger als 20cm), damit man auch von seinem Gesprächspartner halwegs gut verstanden wird. Die Hörer-Taste fungiert hier als Abheb- und Auflegknopf. Wenn Musik läuft während man angerufen wird, pausiert diese natürlich und läuft nach dem Gespräch automatisch weiter.
Wie bei den meisten Boxen dieser Bauart bin ich von der Freisprechfunktion aber nicht überzeugt.

Ein Netzteil zum Laden ist nicht dabei, man lädt den Wirbelmacher über USB am PC oder Laptop. Oder man verwendet einfach direkt ein Handyladegerät, denn die meisten Handys haben Micro-USB Anschlüsse.


Einfach, aber sehr genial finde ich natürlich das "Outdoor" feature IPX4. Der Lautsprecher ist
spritzwasserfest und kann daher problemlos in der Dusche aufgehängt werden. Natürlich habe ich dieses Feature außgiebig getestet und den Lautsprecher auch reichlich "gegossen". Ein Abfärben des Gehäuses konnte ich nicht feststellen.

Der Akku hält übrigens auch erstaunlich lange. Ich muss zugeben, dass ich auf die genaue Akkulaufzeit nicht zwar nicht geachtet habe. Sie ist mir jedenfalls nicht negativ aufgefallen. Durch die 4400mAh ist die Box sehr potent und damit sehr ausdauern.

FAZIT
Für den Preis ist der Lautsprecher ein super Produkt! - Die Soundqualität sowie auch die Optik gefällt mir sehr gut. Wer eine günstige Alternative zu den hochpreisigen Markenmodellen sucht, ist hier an der richtigen Stelle.
Bei diesem Produkt kommt ergänzend das "Outdoor" Flair dazu. Wer also gerne in der Dusche mitsingt, auf Camping-Touren geht oder sich auf Festivals begibt, kann dieses Ding bedenkenlos mitnehmen. Für die eher mindere Freisprechqualität ziehe ich aber keinen Punkt ab, da mich diese Funktion persönlich nicht interessiert.

WERTUNG

5 von 5 outdoor-musikalische Wunderwuzzis

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VTIN 20W Bluetooth 4.0 Lautsprecher Premium Stereo Wasserdicht  *

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Dienstag, 13. September 2016

Review - Fitnesstracker mit Anruferanzeige

LIEFERUMFANG
Das gelieferte ist sehr überschaubar. Ein Band mit dem darin angebrachten Aktivitätstracker und eine Kurzanleitung auf Chinesisch und English.

Was macht das Ding eigentlich?
Ein Aktivitätstracker zeichnet durch die Bewegungen der Hand bzw. des Armes die ungefähre Anzahl an Schritten auf, die man pro Tag zurücklegt. Das soll einen motivieren sich täglich zu verbessern oder zumindest sein gesetztes Tagesminumum zu erreichen. Des Nachts zeichnet das Gerät die Schlafphasen auf (Tief- und Leichtschlaf).


TRAGEKOMFORT UND OPTIK
Der Tracker trägt sich sehr angenehm und ist sehr leicht. Das Band besteht aus einem gut verträglichen und fast geruchslosen Kunststoff. Zwanzig Löcher sorgen dafür, dass das Band auf jedem Handgelenk, sei es dick oder dünn, gut sitzt. Es ist zwar 'nur' ein Steckverschluss mit zwei Knubbeln, aber der hält bei meinem Band sehr gut.
Da das Ding ist bedingt wasserfest ' man muss sich beim Händewaschen oder beim Duschen keine Sorgen machen, dass es beschädigt werden könnte. Schwimmbäder oder die Badewanne habe ich damit noch nicht besucht.
Ich selbst habe die Version mit dem schwarzen Band, aber es gibt reichlich andersfärbige Varianten.
Der Tracker selbst besitzt ein Display das den Fortschritt der Tagesaktivität anzeigt. Außerdem die Uhrzeit und das Datum. Mit dem Handy energiesparend verbunden zeigt das Band auch Anrufe an, wobei es auch vibriert. Und selbst SMS, Whatsapp und einige andere Benachrichtigungen können über das Band angezeigt werden. Leider muss die entsprechende App am Handy immer laufen.

Das Display ist standardmäßig dunkel. Eine Funktion ist aber vorhanden, die es bei einer typischen 'ich schaue auf die Uhr' Bewegung kurzzeitig aktiviert um eben die Uhr anzuzeigen.
Ich habe das aber abgedreht, da ich nicht ständig wollte, dass das Ding aufleuchtet, obwohl mich die Uhrzeit grad gar nicht interessiert.

KONNEKTIVITÄT UND APP

Um den Tracker nutzen zu können benötigt man eine App namens ZERONER, die ich mir von Google Play gezogen habe. Die App ist für iOS und Android auf Deutsch verfügbar. Auf meinem Android 4.4.2.-Handy läuft sie jedenfalls einwandfrei (obwohl der Hersteller erst eine Kompatibilität ab v4.3 angibt).
Man muss sich registrieren und zum Verbinden die Bluetooth-Verbindung des Handys aktiviert haben. Beim ersten Verbindungsversuch wird auch gleich nach einem Update für das Gerät gesucht und gegebenenfalls installiert.
Die App zeigt die aufgezeichneten Aktivitätsdaten und auch die nächtlichen Schlafphasen an. Außerdem sind hier einige Einstellungen möglich. Neben der zu erreichenden Schrittzahl pro Tag kann man sich beispielsweise Abends die Tagesberichte am Handy anzeigen lassen oder den Tracker so einstellen, dass es vibriert, wenn das Handy läutet oder eine Nachricht eingeht (auch wenn es auf lautlos gestellt ist ' sehr praktisch!). Nett ist auch der Wecker, der per App aktiviert werden kann und per Vibration lautlos weckt.
Schlafphasen zeichnet die App zwar auf, aber der Wecker ist damit leider nicht verknüpft.

Das Band belegt trotz ständiger BT-Verbindung trotzdem nicht das BT-Signal des Handys. Man kann also problemlos andere Geräte damit verbinden (z.B. die Freisprecheinrichtung des Autos oder einen BT-Kopfhörer).

AKKU UND LADEN
Der Tracker kann aus dem Band herausgenommen werden und ist dann nur mehr so groß wie ein USB Stick. Der Vergleich triffts gut, denn das eine Ende ist ein 'männlicher USB' Stecker. Das Ding wird also an eine USB Buchse angesteckt und damit geladen.


Den Akku wollte ich zwar bis zur Erschöpfung testen, aber nach vier Tagen hat der Tracker laut App noch immer mehr als 80% der Ladung. Ich gehe mal davon aus, dass man das Gerät bei täglicher Nutzung nur alle zwei Wochen aufladen muss. Ich reiche die Info gerne noch nach.

FAZIT
Dieser Fitnesstracker ist einer der preiswerteren Modelle mit Display. Wenn einem die Schrittzählung, die Schlafphasenmessung und die Anrufvibration mit Namensanzeige ausreicht, ist dies das richtige Produkt. Ich habe jedenfalls meinen Spaß damit und bin sehr zufrieden.

WERTUNG

5 von 5 fitnesstrackende Wunderwuzzis

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