Dienstag, 8. August 2017

Review & Test - Strandmuschel zum Aufbauen (mittelgroße Variante)

LIEFERUMFANG
- Strandmuschel*
- Packtasche
- Heringe + Spannseile
- Beilageblatt mit div. Infos


AUFBAU UND ABBAU
Die Strandmuschel kommt in der Packtasche verpackt. In der mäßig handlichen Variante, die gerade noch gut in einern Urlaubskoffer passt. Beim Handgepäck wirds aber knapp! Der Aufbau ist recht einfach. Wer schon einmal ein klassisches Zelt aufgebaut hat, wird sich bereits auskennen. Es gilt die drei Hauptstangen zusammenzusetzen und in die Langösen zu schieben. An den Enden steckt man die Stangen in die dafür vorgesehenen Laschen. In diesen befinden sich auch die Löcher, in die man die Heringe hineinsteckt, um das "Zelt" am Boden zu verankern. Hier seit gleich gesagt, dass die Heringe nur für feste Erde zu gebrauchen sind. In Sand halten diese nicht. Das ganze ist alleine, ohne Stress in 10-15min erledigt. Zu zweit ist man deutlich flotter.
Ergänzend zur kleinen Variante gibt es hier noch zwei Laschen an denen Spannseile angebracht und ebenfalls mit Heringen verankert werden können.

Der Abbau ist das gleiche in grün, nur Rückwärts. Beim Zusammenfalten des Stoffes sollte man nicht zu eilig vorgehen, da das Ding dann nicht mehr in die Tasche passt, wenn es nicht vernünftig zusammengelegt wird.


VERARBEITUNG UND GRÖSSE
Der Schattenspender mach einen guten Eindruck auf mich. Die verwendeten Materialen sind für den Preis durchaus in Ordnung. Im Vergleich zum kleineren Zelt habe ich hier aber ein paar Nähte gefunden, die nicht 100% sauber verarbeitet waren. Wie es mit der Wasserfestigkeit aussieht kann ich nicht sagen - ist bei mir aber nicht so relevant, da wir das Ding ohnehin nur an Sonnentagen am Teich oder See bzw. am Strand im Urlaub nutzen wollen. Die flexiblen Stangen sind stabil und halten auch mal etwas Wind gut Stand. Ein ausreichendes Fixieren mit Seil und Heringen vorausgesetzt! Oder man legt etwas schweres rein. Aber vorsicht, dass ihr dabei nicht den Boden beschädigt!

Die Größe ist super. Zwei Erwachsene können (idealerweise Kopf voran) darin liegen. Dann schauen die Beine aber unten noch raus. Der Kopf ist also immer sonnengeschützt. Für Kinder ist das Ding als Sonnenschutz und als zum "Höhle-Spielen" natürlich top (danke an "Klein Yoda" für den ausgiebigen Test ;). Da die Bodenfolie sehr dünn ist, ist es aber empfehlenswert noch eine Unterlage mitzunehmen (zB. eine Schaumstoffmatte).

Im Zelt befinden sich zwei Taschen, die an der Zeltwand befestigt sind. Dort kann man kleinere Gegenstände reinlegen. Im Gegensatz zu einer kleineren Variante, die ich auch schon rezensiert habe, hat dieses Zelt im Dach eingelassene "Luftöffnungen", die die aufgeheizte Luft besser oben rauslassen.


FAZIT
In meinen Augen für den gebotenen Preis eine sehr gute Aufbau-Strandmuschel. Material und Stabilität sind in Ordnung und sich seine eigene Schattenspender-Höhle einfach so mitzunehmen ist schon sehr genial. Die Größe ist ein Vorteil für "Daheimgebliebene", die gerne an den Teich oder See fahren (oder ins Freibad gehen). Für Urlaubsreisen mit Koffer ist es noch in Ordnung. Aber braucht doch etwas mehr Platz im Koffer.

WERTUNG

4 von 5 urlaubende Wunderwuzzis

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Mittelgroße Strandmuschel zum selber aufbauen*

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Samstag, 5. August 2017

Review & Test - Strandmuschel zum Aufbauen (kleine Variante)

LIEFERUMFANG
- Strandmuschel*
- Packtasche
- Heringe
- Beilageblatt mit div. Infos




AUFBAU UND ABBAU
Die Strandmuschel kommt in der Packatsche verpackt. In der handlichen Variante, die auch gut in einern Urlaubskoffer passt. Der Aufbau ist recht einfach. Wer schon einmal ein klassisches Zelt aufgebaut hat, wird sich bereits auskennen. Es gilt die drei Hauptstangen zusammenzusetzen und in die Langösen zu schieben. An den Enden steckt man die Stangen in die dafür vorgesehenen Laschen. In diesen befinden sich auch die Löcher, in die man die Heringe hineinsteckt, um das "Zelt" am Boden zu verankern. Hier seit gleich gesagt, dass die Heringe nur für feste Erde zu gebrauchen sind. In Sand halten diese nicht. Das ganze ist alleine, ohne Stress in 10-15min erledigt. Zu zweit ist man deutlich flotter.




Der Abbau ist das gleiche in grün, nur Rückwärts. Beim Zusammenfalten des Stoffes sollte man nicht zu eilig vorgehen, da das Ding dann nicht mehr in die Tasche passt, wenn es nicht vernünftig zusammengelegt wird.


VERARBEITUNG UND GRÖSSE

Der Schattenspender mach einen guten Eindruck auf mich. Die verwendeten Materialen sind für den Preis durchaus in Ordnung. Auch die Nähte sind soweit tadellos. Wie es mit der Wasserfestigkeit aussieht kann ich nicht sagen - ist bei mir aber nicht so relevant, da wir das Ding ohnehin nur an Sonnentagen am Teich oder See bzw. am Srand im Urlaub nutzen wollen. Die flexiblen Stangen sind stabil und halten auch mal etwas Wind gut Stand. Ein ausreichendes Fixieren mit Seil und Heringen vorausgesetzt! Oder man legt etwas schweres rein. Aber vorsicht, dass ihr dabei nicht den Boden beschädigt!


Die Größe it noch ok. Zwei Erwachsene können (idealerweise Kopf voran) darin liegen. Dann schauen die Unterkörper aber unten noch raus. Der Kopf ist also immer Sonnengeschützt. Für Kinder ist das Ding als Sonnenschutz natürlich top. Da die Bodenfolie sehr dünn ist, ist es aber empfehlenswert noch eine Unterlage mitzunehmen (zB. eine Schaumstoffmatte).

Was uns im Italien-Urlaub aufgefallen ist: Wenn die Muschel direkt in der prallen Sonne steht, staut sich die Luft schon ziemlich in der Muschel. Es wird also trotz Schatten ziemlich heiß! Weiters haben wir bemerkt, dass es ratsam ist die Muschel so aufzustellen, dass der Wund von hinten drauffährt (wenn dieser stark geht). Gerade am Sandstrand bläst euch der Wind ansonsten samt Sand direkt in die Muschel.

FAZIT
In meinen Augen für den gebotenen Preis eine sehr gutes Aufbau-Strandmuschel. Material und Stabilität sind in Ordnung und sich seine eigene Schattenspender-Höhle einfach so mitzunehmen ist schon sehr genial. Hier passt auch die Größe - obwohl dies auch ein Nachteil sein kann - denn man man bekommt das handliche und kleine Zelt gut in einen Reisekoffer. Zur Not auch ins Handgepäck.


WERTUNG

4 von 5 sandig urlaubende Wunderwuzzis

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Outdoor-Strandmuschel Helios, blau, UV 60*

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Montag, 17. April 2017

Einstiegshilfe & Kaufberatung - Das richtige Mikrofon- und Streamer-Set für den Let's Player von heute - Auch für Podcaster interessant

Hallo Leute!

Heute gibt’s mal keinen Test von mir, sondern eine Einstiegshilfe.

Nein, nicht in die örtliche Pferdekutsche, sondern in die Thematik „Mikrofone für Let’s Player und Streamer“.

Ich selbst habe mich mit dem Thema kürzlich intensiver beschäftigt, da ich ein kleines Side-Project begonnen habe. Nämlich meinen kleinen aber feinen Let’s Play Kanal SandmansWorld. Wer Lust hat, schaut gerne mal rein.

Zurück zum Thema:
Als Let’s Player, Streamer oder Podcaster ist ein gutes Mikro sehr wichtig, da die Klangqualität der moderierenden Stimme natürlich im Vordergrund steht. Niemand hat Lust einer kratzig-rauschenden Aufnahme zu lauschen.


Aber was ist denn nun ein gutes Mikro?

Wenn man in die Youtuber- und Streamer-Landschaft schaut, dann trifft man unweigerlich auf ein Mikro, das gefühlt jeder zweite verwendet: Das Rode NT1-A.

Dabei handelt es sich um ein Großmembran-Kondensatormikrofon mit Nieren-Charakteristik, welches für seinen Preis durchaus sehr gute Qualität liefert. Dieses Mikrofon wird auch von Sängern und Berufssprechern für professionelle Aufnahmen genutzt.

Wer mehr zum Thema Richtcharakteristik erfahren möchte, den bitte ich Wikipedia zu befragen: https://de.wikipedia.org/wiki/Richtcharakteristik


Wo ist das Problem?
Das Problem beim NT1-A ist, dass es für die gebotene Leistung zwar noch vergleichsweise preiswert ist, aber €190 sind halt auch nicht gerade wenig. Hinzu kommt, dass es sich um ein Mikro mit XLR-Anschluss handelt. Man braucht also zumindest noch ein Audio-Interface um die Signale in den PC zu bekommen und muss bedenken, dass manche Mikros eine Phantomspeisung benötigen.


Alternativen?

Als Einsteiger in die Let’s Play und Streaming-Landschaft gibt es aber freilich auch preiswertere Mikros. Wer auf den XLR-Anschluss nicht verzichten möchte findet sich auch hier gute Alternativen von Marantz, t.bone oder Auna.

Noch günstiger und einfacher geht’s natürlich mit einem USB-Mikro. Hier erspart man sich jegliches Zwischengerät, da man das Mikro direkt an den USB-Anschluss des PCs anschließt und loslegt.

Im Folgenden habe ich euch ein paar Varianten unterschiedlicher Preisklassen zusammengestellt.


Für Sound-Enthusiasten
Wenn die Qualität stimmen soll, Geld nur eine untergeordnete Rolle spielt und man keine Berührungsängste hat, sich mit der Technik auseinanderzusetzen.

DAS MIKRO
Rode NT1-A* um ca. €190:

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Mikro-Alternative:
Rode Procaster* um ca. €199:

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DAS MISCHPULT / AUDIO-INTERFACE
Behringer QX1002USB Xenyx (mit Effekten)* um ca. €95:

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Mischpult-Alternative:
Wer keine Effekte braucht, sollte auch mit dem Mischpult auskommen
Behringer XENYX 302USB* um ca. €46:

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MIKRO-HALTERUNG
Rode PSA1* Gelenkarmstativ um ca. €89:

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Gesamtpreis: max. €383 (min. €325)



Für Preis-Leistungs-Fetischisten (wie ich einer bin)

Wenn Qualität gefragt ist, aber das Börserl (Geldbeutel) erstmal nicht übermäßig beansprucht werden soll. Auch hier ist ein gewisser „Einleseaufwand“ notwendig.



DAS MIKRO
Marantz MPM-1000* um ca. €59:
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DAS MISCHPULT / AUDIO-INTERFACE
Behringer XENYX 302USB* um ca. €46:
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Wer Effekt aus dem Mischpult haben möchte kann auch hier das QX1002USB* – siehe oben – nehmen, muss aber mehr bezahlen.


MIKRO-HALTERUNG
Gelenksarmstativ Noname* um ca. €23:
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Halterung-Alternative:
Dem Marantz MPM-1000 liegt ein Tischstativ bei. Wem das ausreicht, der kann auf den Gelenksarm verzichten.


Gesamtpreis: max. €128 (min. €105)

Kleine Anmerkung: Ich nutze dieses Setup für mein kleines Side-Project. Aber mit dem größeren Mischpult QX1002USB*. Wer mal reinschaun/reinhören möchte:
Hier gehts zu den Let's Plays von SandmansWorld


Für Sparfüchse und Technik-Allergiker

Für alle die schnell und möglichst günstig loslegen und sich nicht auch noch mit technischem Firlefanz quälen wollen.

MIKRO
Auna MIC-900B USB* um ca. €80:
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Mikro-Alternative 1:
Samson Meteor Mic USB* um ca. €59
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Mikro-Alternative 2:
Blue Microphones Snowball iCE USB Microphone* ca. €60:
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MIKRO-HALTERUNG
Gelenksarmstativ Noname* bei Verwendung des Auna MIC-900B USB um ca. €23:
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Halterung-Alternative:
Die Mikros Samson Meteor Mic USB und Blue Microphones Snowball iCE USB sind beides Tischmikrofone. Daher spart man sich den Gelenksarm.



Gesamtpreis: max. €103 (min. €59)


Ich hoffe meine Set-Zusammenstellungen gefallen euch. Natürlich ist die Mikrofonwahl auch immer abhängig von der eigenen Stimme. Nicht jedes Mikro passt zu jeder Stimme. Ich denke aber, dass diese Setups hier schon mal einen guten Einblick in die Thematik andeuten.

Wer sich dennoch nicht ganz sicher ist, sollte sich beim örtlichen Instrumente- und Musikfachhandel beraten lassen. Es gibt genug, auch sehr große Stores, bei denen man Mikros antesten kann um zu sehen ob sie zur eigenen Stimme passen und ob man mit der Qualität zufrieden ist.

Ich freue mich über euer Feedback und wünsche euch alles Gute mit euren Streaming-, Let's Play- und Podcast-Projekten.

Liebe Grüße,
Euer Wunderwuzzi


 
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Samstag, 15. April 2017

Premium Test - TomTom Runner 2 Cardio Musik GPS Sportwatch

Zu allererst: Frohes Osterwochenende euch allen!
Um mit den vielen bunten Ostereiern mithalten zu können liefere ich euch heute einen Premium-Test zu einer bunten Sportuhr von TomTom. Viel Spaß beim Lesen!


Der Frühling hat Einzug gehalten und die Natur drängt uns Laufbegeisterte mit warmen Temperaturen und Sonnenstrahlen ins Freie. Oder aber, es ruft ein Freund an und meint: "Ich brauche dich als Ersatzmann für den Staffelmarathon in Wien! Du musst 16 Kilometer laufen!" :D

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Egal, welcher der beiden Gründe eher zutrifft, für mich als Hobbysportler mit Ehrgeiz und Freude an persönlicher Leistungssteierung, musste eine neue Laufuhr her um meine Ergebnisse genau aufzuzeichnen. Zwar nutze ich auch Runtastic um meine Strecke aufzuzeichnen, aber zum einen hatte ich nicht den passenden Herzfrequenz-Gurt und zum anderen verträgt sich die App leider nicht so ganz mit meinem Handy, was dazu führt, dass ca. jeder dritte Lauf nicht korrekt aufgezeichnet wird.

Darum habe ich mir die TomTom Runner 2 Cardio Music GPS* besorgt. Und wie mir diese gefällt, erzähle ich euch jetzt.




LIEFERUMFANG

Die TOMTOM Runner 2 Cardio Music kommt mit einem Ladekabel und eine Kurzanleitung ins Haus. Die Anleitung ist in einigen Sprachen, aber wirklich kurz und knackig gehalten.
Das Ladekabel ist speziell für die Uhr konstruiert worden. Hier reicht leider kein eigener USB-Anschluss.


OPTIK UND HAPTIK

Im Bereich der Sportuhren ist dieses Modell eines der für mich ansprechendsten. Ich trage die Uhr zumeist auch einfach so in der Freizeit.
Das Uhrenband lässt sich einfach von der Uhr trennen. TomTom bietet viele weitere Farbvarianten des Bandes an. Nicht gerade günstig, aber ganz hübsch. Eine Kollegin von mir besitzt die gleiche Uhr und muckierte sich darüber, dass ihr erstes Band nach einem dreiviertel Jahr kaputt ging. Dies ist aber nur Hörensagen und ich werde das mit Sicherheit beobachten.
Die Anzeige ist nicht kratzfest. Ich habe mir gleich ein paar Schutzfolien dazubestellt, die recht günstig zu haben sind.

Gesteuert wird die Uhr mittels "Vier-Wege-System". Mit links, rechts, rauf und runter kann man sich durch die Menüs arbeiten. Das ganze funktioniert sehr intuitiv. Beim ersten Mal muss man noch ein wenig experimentieren.



SPORTARTEN UND TRAININGS

Die Runner 2 bietet verschiedene Sportarten an. Nebst Laufen gibt es noch Radfahren, Schwimmen und Freestyle. Auch Indoor Sport lässt sich auswählen (zB. am Cardio-Trainer).
Verschiedene Trainings lassen sich auch auswählen. So setzt man sich beispielsweise einen Herzfrequenzbereich für den Lauf und die Uhr kontrolliert diesen. Läuft man zu langsam oder zu schnell, wird man mittels Ton und Vibration deutlich darauf hingewiesen.

Auch ein Intervalltraining lässt sich manuell einrichten. Das Ganze ist direkt auf der Uhr möglich.
Leider aber, kann man sich keine Trainings in der TOMTOM Connect App erstellen. Das finde ich etwas schade, da man gerade mit komplexen Trainingsplänen und -einheiten sehr spezielle Trainings erstellen möchte.



GPS UND AKKU

Durch erstmalige Verbindung mit dem PC und die App ins Internet, ruft die Uhr grobe Standortinformationen ab. Dadurch gelingt die GPS-Erfassung vor dem Haus später besser. Eine Satellitenerfassung dauert bei mir "am Land" zwischen 15 und 45 Sekunden. Die Verbindung ist bei meinen bisherigen Läufen nie abgerissen und die Strecke wurde immer exakt getrackt.

Der Akku hält gut sechs Läufe zu je ca. 45-60min mit aktiviertem GPS durch. Sofern keine Zusatzspäße aktiviert sind.
Anfangs hatte ich alle Funktionen aktiviert (regelmäßige Pulsmessung unter Tags, Messung der Schlafdauer etc.). Das kostet deutlich mehr Energie. Demnach war nach zwei Läufen und vier Tagen der Saft alle.



APP AM PC UND MUSIK

Um die Ergebnisse der Uhr auszulesen muss man ein TomTom Konto anlegen und die Uhr mittels zu installierender App an den PC anbinden.
Die gesamten Daten werden dann quasi ins Web geladen. Man kann sich also seine Läufe, sofern einmal hochgeladen, jederzeit im Webbrowser ansehen. Dort lassen sich dann alle möglichen Daten der einzelnen sportlichen Einheiten einsehen.

 

Mittels des Programms, welches am PC installiert wird, kann man sich bis zu drei Gigabyte an Musik auf den internen Speicher der Uhr laden. Leider ist die Usability dabei nicht optimal gelungen. Denn anstatt sich Ordner anzulegen und die Lieder auf die Uhr zu spielen, muss man sich erst Playlists am PC zusammenstellen (zB. mit dem Programm VLC Player) und diese gespeicherten Playlists (zB. m3u-Dateien) auf die Uhr hochladen. Die entsprechenden Lieder werden dann ebenfalls mitkopiert.

Die Steuerung an der Uhr selbst ist auch eher minimalistisch gehalten. Tracks lassen sich einfach vor und zurück springen.
Es gibt aber keine Lautstärkeregler. Mit meinen zugegeben günstigeren Bluetooth-InEar-Kopfhörern lässt sich damit leider ein gewisser Lautstärkenpegel nicht unterschreiten - denn wenn ich am Kopfhörer noch eine SPur leiser schalte, ist der Ton ganz weg. Somit ist das Minimum an Musik noch immer vergleichsweise laut. Ok, nicht unbedingt laut, aber ich mag es beim Sport im Freien nicht, wenn die Musik so laut ist, dass ich keine Umgebungsgeräusche (zB. nahende Autos mehr wahrnehme).

Witzige ANEKDOTE:
Es mag an meinem Günstig-Headset liegen aber:
Mein China-Headset hat am rechten Ohr die Steuereinheit und offenbar auch das Empfangsmodul. Wenn ich die Uhr nun an der linken Hand trage, bricht während dem Lauf immer mal kurz die Verbindung ab. Und zwar genau für den Bruchteil einer Sekunde, in der mein Rumpf die Luftlinie zwischen Uhr und rechtem Ohrstoppel verdeckt. Sehr eigenartig.
Ich rechne das Problem aber dem Billig-Headset zu und trage die Uhr beim Laufen nun immer rechts.



DER HERZFREQUENZ-SENSOR UND KONNEKTIVITÄT

Dieser befindet sich in der Uhr selbst. Standardmäßig ist kein Brustgurt dabei, obgleich man einen dazubestellen bzw. nutzen könnte.
Die Messung der HF findet also am Handgelenk statt. Die Uhr sollte daher beim Sport gut an der Haut anliegen um ein guter Ergebnis zu liefern. Bisher bin ich damit sehr zufrieden. Es wird ja oft diskutiert, dass diese Art der Messung zu ungenau sei, aber ich habe die Werte mehrmals an mir selbst überprüft und es hat immer gut gepasst.

Auch wenn es für mich kein Killerfeature ist, aber ich erwähne es trotzdem:
Scheinbar lässt sich die Uhr mit dem Handy koppeln um dann Smartwatchartig empfangene Nachrichten anzuzeigen. Das Ganze scheitert aber bei meinem Android 6.0 Handy kläglich. Ich bekomme die Uhr nicht mit dem Handy gekoppelt. Aber die Funktion interessiert mich ohnehin nicht.

Hier findet ihr noch ein kleines Video zur Menüführung der Uhr:



FAZIT
Man merkt, wenn man die Zeilen über dem Fazit gelesen hat, dass ich doch ein paar kleinere Kritikpunkte zu dieser Sportuhr habe. Aber im Großen und Ganzen bin ich doch sehr zufrieden damit. Die Uhr ist in der Herrengröße (L) schon ab 140€ ohne BT-Kopfhörer zu haben. Dieser Preis ist meiner Meinung nach schwer in Ordnung.
Wer also hobbymäßig läuft, seine Einheiten aber dennoch semiprofessionel tracken möchte, ist mit dieser Uhr gut beraten. Für die Hardcore-Checkerbunnys unter den Sportlern gibt es freilich andere Kaliber. Aber dafür darf man dann auch deutlich mehr Kohlen auf den Tisch legen.

WERTUNG

4 von 5 musikalisch-laufende Wunderwuzzis

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TomTom Runner 2 Cardio Musik*

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Dienstag, 21. März 2017

Review - MixMart Vakuumierer für den Haushalt

VORWORT
Wir haben uns auf Anraten eines Freundes das Vakuumiergerät zugelegt, da unsere über längere Zeit eingefroreren Sachen meistens Gefrierbrand bekamen. Der Fehler lag dabei an der Verwendung von Plastikgeschirren bzw. Sackerln, die eben noch mit Luft gefüllt waren.
Speisen die nämlich von Luft umgeben sind, trocknen in der Gefriertruhe aus - Gefrierbrand entsteht. Dieser ist zwar (laut Wikipedia) nicht schädlich, aber definitiv ungenießbar.
Wir nutzen das Ding hauptsächlich um Speisen vakuumiert einzufrieren. Die neumodische Kochmethode "Sous Vide"* haben wir leider noch nicht probiert.



ZUM GERÄT
Die Verarbeitun ist sehr gut, auch wenn das Ding großteils aus Kunststoff besteht. Ein Euro-Stecker Kabel befindet sich unter dem Gerät. Damit wird es mit Strom versorgt. Das Kabel lässt sich fixieren und somit beliebig verlängern oder kürzen. Die Maximallänge ist jedoch 1,5m glaube ich.

Die Bedienung ist sehr einfach. Der beiliegende "Endlos-Sack" lässt sich auf der hinteren Seite der Maschine einlegen und durchziehen. Ein eingebautes Schiebemesser sorgt für die gewünschte länge des Sackes.
Der Vakuumierer versiegelt dann zuerst das eine Ende, danach wird das Lebensmittel hineingelegt und der Sack auf der anderen Seite entweder nur versiegelt oder vakuumiert und versiegelt. Dazu gibt es zwei Knöpfe am Gerät die für einen vollautomatischen Ablauf sorgen. Manuell einlegen und die Klappe verriegeln muss man den Sack natürlich schon.
Ein weiterer Knopf ermöglicht das vakuumieren manuell vorzunehmen. Solange der Knopf gedrückt wird, arbeitet die Maschine.

Ein vierter Knopf lässt beim vakuumieren von trockenen und nassen Gerichten unterscheiden. Vakuumiert man zum Beispiel ein Gulasch um es einzufrieren, oder bereitet man Fleisch und Marinade für die Sous Vide* vor, dann kann man "Nass-Vakuumieren". Das Gerät vakuumiert dann weniger "aggressiv". Dennoch kann etwas Flüssigkeit austreten. Ist der Sack korrekt eingelegt, rinnt der austretende Saft aber in einen kleinen Auffangbehälter, der sich herausnehmen und einfach abwaschen lässt. Er ist sogar spülmaschinenfest.

  


WENN ICH ETWAS BEMÄNGELN MÜSSTE

Die beiliegende Anleitung ist sehr zurückhaltend. So liegen dem Gerät beispielsweise ein paar Teile bei, von denen ich keinen Dunst habe wofür ich sie brauche. Weiters ist es zwar toll, dass der Quasi-Endlos-Vakuumierbeutel dabei ist, dieser ist bei meiner Lieferung aber etwas zerdrückt angekommen. Was leider dazu führt, dass der Sack oft nicht ausreichend versiegelt wird und das innere Vakuum nach einigen Minuten passé ist. Daher habe ich mir bei Amazon noch andere BPA-freie glatte Beutel* bestellt. Mit denen klappt alles wunderbar.

  

FAZIT
Man könnte meinen, aufgrund der zu bemängelnden Punkte könnte man einen "Wunderwuzzi" bei der Bewertung abziehen. Ja, das kann man auch durchaus. Ich bin aber mit dem Gerät trotzdem sehr zufrieden und kann es definitv weiterempfehlen.

WERTUNG

5 von 5 vakuumierende Wunderwuzzis

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Vakuumiergerät bei Amazon*

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