Samstag, 25. Juli 2015

Review - Xiaomi Mi Aktivitätstracker Armband

Heute will ich euch von meinem neuen kleinen Begleiter berichten - den Xiaomi Mi Aktivitätstracker. Ein kleines Armband, welches die tägliche Bewegungsmenge seines Trägers aufzeichnet. Doch nicht nur das…

Lieferumfang

Der Xiaomi Mi kommt in einem kleinen, leichten Paket daher. Enthalten sind:
  • Armband
  • Tracker
  • Kurzes USB-Ladekabel
  • Beschreibung

Was macht das Ding eigentlich?

Ein Aktivitätstracker zeichnet durch die Bewegungen der Hand bzw. des Armes die ungefähre Anzahl an Schritten auf, die man pro Tag zurücklegt. Das soll einen motivieren sich täglich zu verbessern oder zumindest sein gesetztes Tagesminumum zu erreichen. Des Nachts zeichnet das Gerät die Schlafphasen auf (Tief- und Leichtschlaf) und kann sogar so eingestellt werden, dass man in einer Leichtschlafphase geweckt wird. Mehr dazu weiter unten.

Tragekomfort und Optik

Der Xiaomi Mi trägt sich sehr angenehm und ist sehr leicht. Das Band besteht aus einem gut verträglichen und fast geruchslosen Kunststoff. Acht Löcher sorgen dafür, dass das Band auf jedem Handgelenk, sei es dick oder dünn, gut sitzt. Es ist zwar „nur“ ein Steckverschluss, aber der hält bei meinem Band sehr gut.
Da das Ding IP67 geschützt ist, muss man sich beim Händewaschen oder beim Duschen keine Sorgen machen, dass es beschädigt werden könnte. Auch eine halbe Stunde im Swimmingpool war gar kein Problem.
Ich selbst habe die Version mit dem schwarzen Band, aber scheinbar gibt es reichlich andersfärbige Bänder zum Nachkaufen.
Der Tracker selbst besitzt kein Display, sondern nur drei LEDs, die den Fortschritt der Tagesaktivität anzeigen. Bei einem Drittel der erreichten Schritte leuchtet eine LED kurz auf, bei zwei Drittel dann zwei und beim Erreichen des Tagespensums alle drei.


Konnektivität und App

Um den Tracker nutzen zu können benötigt man eine App namens MiFit, die ich mir von Google Play gezogen habe. Die App ist, was ich gelesen habe erst ab Android Version 4.4 funktionsfähig und auf Deutsch verfügbar. Das konnte ich aber nicht nachprüfen. Auf meinem 4.4.2.-Handy läuft sie jedenfalls einwandfrei.
Man muss sich registrieren und zum Verbinden die Bluetooth-Verbindung des Handys aktiviert haben. Beim ersten Verbindungsversuch wird auch gleich nach einem Update für das Gerät gesucht und gegebenenfalls installiert.
Die App zeigt die aufgezeichneten Aktivitätsdaten und auch die nächtlichen Schlafphasen an. Außerdem sind hier einige Einstellungen möglich. Neben der zu erreichenden Schrittzahl pro Tag kann man sich beispielsweise Abends automatisch Tagesberichte am Handy anzeigen lassen oder den Tracker so einstellen, dass es vibriert, wenn das Handy läutet (auch wenn es auf lautlos gestellt ist – sehr praktisch!). Besonders gut gefällt mir die Weckfunktion.


Akku und Aufladen

Dem Gerät liegt ein USB-Ladekabel bei, dass speziell für das Xiaomi Mi angepasst wurde.

Den Akku wollte ich zwar bis zur Erschöpfung testen, aber nach vier Tagen hat der Tracker laut App noch immer mehr als 80% der Ladung. Ich gehe mal davon aus, dass man das Gerät bei täglicher Nutzung nur alle zwei Wochen aufladen muss. Ich reiche die Info gerne noch nach.

NACHTRAG; 11.08.2015:
Der Akku hat nun ca. 21 Tage durchgehalten. Ich habe das Armband beinahe 24/7 getragen. Erst jetzt fiel der Akku-Stand unter 10% und die App forderte mich auf den Tracker baldigst zu laden. 



Schlafphasenwecker

Dieses Thema möchte ich herausstellen, da ich mich damit schon in der Vergangenheit beschäftigt
habe. Das Xiaomi Mi kann sehr gut als Schlafphasenwecker verwendet werden. Man stellt die Uhrzeit per App auf zB. 7 Uhr morgens. Des Nachts trägt man das Band und ab einer halben Stunde vor der gestellten Zeit, also zwischen 6.30 und 7.00 Uhr, wird man zu einer günstigen Zeit per Vibration geweckt. Eben dann, wenn man sich in einer Leichtschlafphase befindet.
Ich selbst bin ein ziemliches Murmeltier und höre fast keinen Wecker. Aber die deutliche Vibration am Handgelenk weckte mich die letzten vier Arbeitstage sehr zuverlässig.

Fazit

Das Xiaomi Mi ist, was ich gesehen habe eines der preiswerteren Aktivitätstracking-Modelle. Wenn einem die Schrittzählung, die Schlafphasenmessung und die Anrufvibration ausreicht, ist dies das richtige Produkt. Ich hatte jedenfalls meinen Spaß damit.

Wertung

4 von 5 aktive Wunderwuzzis

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Fragen und Antworten

Eine Frage die ich am 28. Juli 2015 direkt per Mail erhalten habe:
"Ich hätte ein Frage. Kann man das MiBand gleichzeitig mit einem Bluetooth Pulsgurt am Smartphone nutzen?"

Da ich keinen Pulsgurt besitze, der sich mit einem Smartphone verbinden kann, habe ich eine andere Möglichkeit ausprobiert. Und zwar habe ich mich ins Auto gesetzt und mein Handy mit der Freisprechanlage verbunden, also gepairt. Dann habe ich versucht die Daten des Xiaomi Mi auszulesen. Und siehe da, es hat geklappt.
Das Aktivitätsband ist offenbar nicht immer mit dem Smartphone verbunden, es findet auch kein Pairing statt. Ich hoffe diese Antwort ist hilfreich.

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