Donnerstag, 6. August 2015

Premium Test - Prowell F59R VIPOR Fahrradhelm



Nachdem ich vor kurzen schon einen Fahrradhelm getestet und bewertet habe, kommt hier noch ein Helm von Prowell. Diesmal mit einer lustigen LED-Haifischflosse drauf. ;)
Da die beiden Helme sehr ähnlich sind, sind einige Textpassagen identisch zu dem F5000R Helm. Es gibt aber feine und lesenswerte Unterschiede.

LIEFERUMFANG

Der Prowell F59R Vipor kommt in folgendem Umfang daher:
  • Helm
  • Schirm
  • Kinnschutz (abnehmbar)
  • Zehn Ersatz-Klettstreifen für das Innenfutter
  • Haifischflossen-LED mit Klebestreifen für den Helm
  • Befestigung für die LED an der Stange des Fahrradsitzes

OPTIK UND HAPTIK

Der Helm ist sehr leicht und sieht in meinen Augen auch sehr gut aus.
Der Helm besteht aus relativ untypischem EPU-Material innen und einem Monocoque aus härterem M



aterial außen (Außenschalte ist aus einem Guss). Rund um den Helm prangt ein reflektierendes Band, welches abends für bessere Sichtbarkeit sorgen soll (das konnte ich aber leider nicht verifizieren).

Das gepolsterte Innenleben wurde mit Klettsreifen am EPU-Schaum des Helmes angebracht. Die Innenkonstruktion, welche sich individuell an die Kopfform anpassen lässt, wirkt zwar sehr filigran, aber sobald man den Helm richtig eingestellt hat und am Kopf trägt, sitzt alles einwandfrei. Dafür sorgen die guten Einstellmöglichkeiten. Höhe und Umfang können exakt angepasst werden.

Das Gurtsystem des Helms kann ebenfalls gut justiert werden. So braucht man sich keine Sorgen machen der Gurt könnte seitlich direkt am Ohr anliegen. Der Kinnschoner ist optional anzubringen. Wenn man die Riemen etwas enger zieht sitzt dieser leider nicht mehr zentral unter dem Kinn. Lässt man den Kinnschoner einfach weg, stört der Riemen aber auch nicht, da es keine scharfen oder groben Kanten gibt.

Kleiner Kritikpunkt - und das wusste ich bereits vor der Bestellung - ist, dass der Helm kein Insektenschutznetz besitzt.

 

 

 

WÄHREND DER FAHRT

Mein F59 Vipor in der Größe 59-68cm hat laut Beschriftung auf der Innenseite 330 Gramm und ist meines Erachtens sehr windschnittig. Dabei wird aber auch genug Luft in und durch den Helm geleitet, damit der Kopf angenehm gekühlt wird. Da ich beim Sport gerne mehr Gas gebe und daher ordentlich transpiriere, kommt mir das sehr gelegen.

EINE BESONDERHEIT

Der F59R Vipor wird mit einer Haifischflosse ausgeliefert. Das ist eine kleine LED-Leuchte, die man oben am Helm ankleben kann. Ein nettes Sicherheitsgimmick, da die LED tatsächlich von überall rund um den Fahrer sichtbar ist und in drei verschiedenen Modi leuchten bzw. blinken kann. Die Flosse kann aber auch am Fahrradsitz mittels beiliegender Befestigung angebracht werden.

FAZIT

Dieser Helm steht der Konkurrenz um nichts nach und sieht dabei noch gut aus. Wer nicht auf jedes Gramm beim Helm schaut kann hier auf jeden Fall zuschlagen, zumal die EPU-Technologie noch einen Tick sicherer zu sein scheint. Der Helm sitzt ausgezeichnet und bietet gute Windverhältnisse und Kühlung. Die LED-Flosse am Kopf ist ein weiterer guter Sicherheitsaspekt!
Schade, dass es das Insektenschutznetz nicht in den Helm geschafft hat, aber das ist zu verkraften.
Top Produkt, guter Preis, eindeutige Kaufempfehlung!

WERTUNG

5 von 5 behelmte Wunderwuzzis 

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-- ZUSATZ --

VERGLEICH MIT PROWELL F5000R

Ich habe mir auch den F5000R bestellt um einen direkten Vergleich zu haben. Der F5000R ist noch um 20 Gramm schwerer und hat keine Haifischflossen-LED im Lieferumfang. Dafür ist er um ein paar Euro günstiger zu haben. Optisch unterscheiden sie sich nur geringfügig. Der Tragekomfort ist nahezu identisch.

KAUFENTSCHEIDUNG

Ich brauchte einen neuen Helm. Mein alter hatte ausgedient und ich wollte etwas Frisches. Am besten eine neue oder andere Technologie? Der EPS-Schaum (expanded polystyrene), der aussieht wie zusammengepresstes Styropor und mir ohnehin nie gefiel, sollte etwas gefälligerem weichen.

Nach etwas Recherche stieß ich auf den Englischen Radhelm-Hersteller Prowell Helmets. Die Besonderheit an deren Helmen? Das Innenmaterial besteht nicht aus dem gängigen EPS (expanded polystyrene), sondern aus EPU (expanded polyurethane). Nach einer kurzen Google Befragung stellte sich heraus, dass sich beide Materialien ähnlich verhalten. Nur das EPU auftretende Kräfte etwas anders verteilt. Außerdem sieht das weiße EPU in meinen Augen besser aus, ist aber auch ein wenig schwerer als EPS.
Da Prowell Helme in England bereits etabliert (man siehe nur die Rezensionen auf Amazon.co.uk) und die Preise mehr als OK sind, dachte ich mir: 'Das schau ich mir an!'

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