Sonntag, 13. September 2015

Buch Tipp - Die Zauberer von Michael Peinkofer

Diesmal darf ich den Leseratten und vor allem Fantasy-Fans wieder ein Buch ans Herz legen. Und zwar das erste Buch der "Die Zauberer"-Reihe.

EINLEITUNG

Ich habe dieses Buch schon vor einiger Zeit geschenkt bekommen und habe den letzten Urlaub dazu genutzt es endlich zu lesen.

Die Zauberer Reihe ist laut Vorwort die Vorgeschichte zur Orks-Tetralogie (4 Bücher) von Michael Peinkofer. Ich hatte von Herrn Peinkofer aber bisher nichts gelesen, war also unvoreingenommen.


INHALT (ohne Spoiler)

Das Setting traf meinen Geschmack - Es handelt von einer zerrütteten Welt in der die Elfen das oberste Volk sind, sich aber bereits mit den anderen Völkern zu arrangieren versuchen. Wie es der Name schon impliziert handelt das Buch hauptsächlich vom Zauberordern und seinen Agenden. Zur Story möchte ich hier nichts spoilern.

Die Geschichte ist gefällig aber im Satzbau auch manchmal anspruchsvoll geschrieben und liest sich locker-flockig - auch wenn hin und wieder elfische oder orkische Worte den Lesefluss stören, die nicht immer auf der gleichen Seite übersetzt werden (wer aber die Muße hat, kann hinten im Buch die meisten Worte nachlesen). Auch alle Kapitelüberschriften sind auf Elfisch. Ich selbst habe das Nachschlage-Wörterbuch der letzten Seiten aber nie genutzt.

Dieser Roman gliedert sich deutlich in das Subgenre des High Fantasy ein - per Definition: eine Gruppe von Protagonisten findet sich und strebt danach das Böse zu besiegen. Auch wenn Gut und Böse recht eindeutig sind gibt es doch immer wieder interessante Wendungen. Zwar sind die meisten davon für aufmerksame Leser vorauszuahnen, aber trotzdem möchte man das Buch nicht zur Seite legen.

Ich mag es, wenn Bücher sich um die Hauptgeschichte drehen und unnötige Nebenerzählungen nicht Überhand nehmen. In diesem Buch werden glücklicherweise keine dieser Lückenfüller verwendet. Ein Grund mehr, warum ich Die Zauberer innerhalb weniger Tage verschlungen habe. Nebenstränge werden glücklicherweise fast alle abgeschlossen. Nur ein Erzählstrang endet scheinbar im Nichts. Ich vermute aber, dass dieser im zweiten Buch fortgesetzt wird.

Der Ansatz der individuellen Begabungen der Zauberer (nicht jeder hat die gleichen Fähigkeit) ist meines Erachtens eine nette Abwechslung. Obwohl mir dadurch etwas der "Machtfaktor" unter den Magiern gefehlt hat. Obgleich die Duelle und Kämpfe sehr ansprechend beschrieben werden.

Trotz der vielen positiven Aspekte gab es einen Punkt der mich während des Lesens oft etwas ärgerte:
Die Hauptpersonen sind zwar (in diesem Roman) alle einzigartig und ihre Charaktere sind gut ausgearbeitet, aber manchmal sind ihr Handeln und deren Beweggründe etwas an den Haaren herbeigezogen. Man hat außerdem das Gefühl es gäbe keine Konsequenzen und jeder kann tun und lassen was er will. Oft habe ich mich gefragt: Warum macht/sagt keiner der anderen was?
Es gab Stellen - spoilerfrei und bildlich gesprochen - da kam es mir so vor als würde ein Bankräuber gemütlich die Kasse räumen und der Polizist steht danaben und schaut doof zu, obwohl es ja sein Job oder gar seine Bestimmung ist dieses Übel zu verhindern. Es kam mir einfach falsch vor.

FAZIT

Ich lege dieses Buch jedem ans Herz, der gerne mittelschwere High-Fantasy-Kost liest und sich für magiebegabte Charaktere interessiert. Dieser Roman bietet Schmunzelmomente, Magier-Action, eine Menge Unterhaltung und auch überraschende Wendungen. Über die ein oder andere Unstimmigkeit muss man aber dann doch hinwegsehen.

WERTUNG

4 von 5 magiebegabte Wunderwuzzis

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