Dienstag, 9. Februar 2016

Review - Bluetooth On-Ear Kopfhörer von Noontec

LIEFERUMFANG
- Kopfhörer
- Klinke-Kabel
- Micro-USB Kabel
- Transportbeutel
- Betriebsanleitung

OPTIK UND HAPTIK (4/5)
Der Kopfhörer sieht ganz gefällig und dabei auch mordern aus - ich habe die schwarz-rote Variante - Das Ding ist aber aber ein kompletter Plastikbomber. Dennoch passt die Stabilität und Verarbeitung in meinen Augen. Die beiden mitgelieferten Kabel sind sehr gut. Das Klinke-Kabel ist ein flaches Kabel.

Der Klappmechanismus der Ear-Pads erscheint mir recht filigran, macht aber zumindest in den ersten Tagen einen sehr guten Eindruck. Praktisch ist es jedenfalls, da man die Earphones damit super in den Tragebeutel bekommt.

KONNEKTIVITÄT (5/5)
Der Kopfhörer funktioniert wie jeder andere Bluetooth Kopfhörer. Einschalten, per Handy/Tablet suchen und verbinden. Coole Sache: Dank NFC kann man das ganze noch Beschleunigen. EInfach NFC am Handy aufdrehen, an den eingeschaltete Kopfhörer halten und den Meldungen des Handys folgen.
So kann den Headphones entweder per Bluetooth oder per Kabel Musik zugespielt werden.

STEUERUNG UND HEADSET (3/5)
Die Steuerung geht gut von der Hand. Der Kopfhörer hat drei Knöpfe, wobei einer davon der Universalknopf (Play/Pause, Gespräch annehmen/auflegen) ist und die anderen beiden die Vor/Zurück Tasten sind (Lauter, Leiser, Nächstes Lied, Voriges Lied).


Schwächen zeigt das Ding in der Telefonie. Habs versucht... Höre den Gesprächspartner gut. Aber ich wurde so gut wie gar nicht verstanden. Das Mikro sitz offenbar schwer suboptimal.

AKKU (5/5)
Der Akku hält ne halbe Ewigkeit. Ich habe die Stunden nicht gezählt, aber ich meine, dass von den 35 vom Hersteller angegebenen Stunden nicht viel abgeht.

DAS WICHTIGSTE - DER KLANG (4/5)
Der Noontec Zoro II hat einen guten aber nicht perfekten Klang. Er ist eindeutig basslastig, aber ich bin mit den höhen und Mitten auch zufrieden. Meine Referenzmusikstücke: Crystalized (L. Styrling), Sail (Awolnation) und einige Klassiker (Elvira Madigan, Mozart).
Die On-Ear Pads dichten gut ab, aber wenn die Musik leise spielt, kommt man um Umgebungsgeräusche nicht herum.

Ich konnte einen geringen Unterschied der Klangqualität feststellen, abhängig von der Verbindung. Wird der Zoro II per Klinke-Kabel angesteckt empfinde ich die Töne einen Tick klarer, als wenn ich ihn per Bluetooth bespiele.

TRAGEKOMFORT (3/5)
Ich habe einen Riesenschädel (Hutgröße 62) - und damit nicht nur mit Hüten so meine Probleme. Dieser Kopfhörer lässt sich zwar an die Kopfgröße anpassen, aber selbst bei der maximal eingestellten Größe habe ich das Gefühl, dass es noch etwas mehr sein könnte.
Wenigstens drückt er nicht, da die Spannung im Rahmen bleibt. Das Gelpad am Bügel sorgt für eine angenehme Auflage an der Schädeldecke.

FAZIT
Ich habe mich entschlossen die Einzelbereiche für mich selbst zu bewerten und komme im Durchschnitt damit auf exakt 4 Sterne. Ginge man davon aus, dass ich keinen Riesen Plutzer hätte, wäre in meinem Fall noch mehr möglich gewesen. Der Kopfhörer hat einen gute Klang, sehr gefällig aus und dank seiner Klappfunktion und der Transporttasche ist er auch gut für Reisen geeignet. Der Akku ist potent und auch die Konnektivität ist einwandfrei. Deutliche Abzüge gibts beim Tragekomfort (für Großköpfe wie mich) und bei der Telefonie. Die ist nämlich fast zum vergessen, da man kaum verstanden wird. Hier hätte ich mir für den doch recht saftigen Preis noch mehr erwartet - auch der Klang hätte so gesehen noch einen Tick besser sein können.

WERTUNG

4 von 5 musikhörende Wunderwuzzis

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